2014. augusztus 20., szerda

Wahl der Nationalitätenselbstverwaltungen 2014

"Niemand darf seine Wurzeln vergessen. Sie sind Ursprung unseres Lebens." - Federico Fellini
Liebe Freunde, die Wahlen der örtlichen Nationalitätenselbstverwaltungen stehen vor der Tür! Daran teilnehmen, seine Stimme abgeben kann aber nurderjenige, der sich schon im Frühjahr/ oder jetzt/ ins deutsche Wählerverzeichnis anmeldet.
Daher bitten wir erneut alle, denen ihre Wurzeln wichtig sind, sich für die deutsche Liste registrieren lassen. Weiter unten gibt es alle wichtigen und nützlichen Infos und Witerführende Links dazu (auch in ungarischer Sprache)!
http://www.zentrum.hu/de/category/wahlen-2014/


Közelednek a helyi választások. Tudni kell, hogy német jelöltre csak az szavazhat, aki már tavasszal kérte /vagy most kéri felvételét a nemzetiséginévjegyzékbe! Ezért tisztelettel kérünk mindenkit, akinek fontosak gyökerei és szívügye a kerületi német közösség, iskola, óvoda, kérje felvételét a német névjegyzékbe!
Minden infó a közelgő önkormányzati -nemzetiségi- választásokhoz megtalálható a lenti oldalon.
http://www.zentrum.hu/hu/2014/08/onkormanyzati-valasztasok-2014-hatarozatok-es-nyomtatvanyok/

"Wenn auch schon vielen ihre Wurzeln gleichgültig geworden sind (und sie sich infolgedessen nicht mehr als Donauschwaben betrachten), so beobachtet man andererseits doch großes Interesse an der eigenen Herkunft, an Sitten und Bräuchen und an der Versöhnung mit den Menschen in der alten Heimat, die längst tatkräftig angestrebt wird."

(Gustl Huber, Georg Wildmann, Norbert Eggerdinger: Wer sind die Donauschwaben?)




2014. június 8., vasárnap

Pfingsten - Pünkösd



Für viele von uns ist die Pfingstzeit vor allem auch Ferien- und Freizeit. Das Fest selbst tritt dabei oft in den Hintergrund. Eigentlich ist Pfingsten aber ein christliches Fest, das sich von dem griechischen Wort „pentecostes“, das heißt fünfzig, ableitet. Zwischen Ostern und Pfingsten liegen nämlich genau 50 Tage. 
Am Pfingstsonntag feiern wir die „Sendung“ des Heiligen Geistes. Nach dem Neuen Testament ist es der Geist Gottes, der uns zu dem neuen Glauben führt. Pfingsten ist damit auch ein Fest zur Begründung der Kirche. 
Viele Menschen waren an diesem Tag in Jerusalem versammelt. Sie alle feierten ein fröhliches Fest der Ernte. Aus allen Ländern des damaligen römischen Reiches waren die Menschen gekommen. Sie alle wollten mitfeiern. Und da geschah das seltsame und wunderbare: "Plötzlich hörte man ein mächtiges Rauschen, wie wenn ein Sturm vom Himmel herabweht" und es erschienen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt. Und alle waren sehr erstaunt, denn jeder hörte die versammelten Jünger in seiner Sprache reden.  Pfingsten ist  der Geburtstag der Kirche!
Der Pfingstmontag unterstreicht wie auch der zweite Weihnachtsfeiertag und der Ostermontag die Wichtigkeit des Festes. 

Im Gegensatz zu Weihnachten und Ostern gibt es zum Pfingstfest nur wenige Bräuche. Einige alte Bräuche und Sitten werden aber zum Teil heute noch in manchen Gegenden Deutschlands gepflegt. Kirchen werden mit jungem Birkengrün geschmückt. Es gibt die "Pfingstritte" mit Pferden, an denen meistens nur Männer teilnehmen. Umzüge im Freien, Spiele und Wallfahrten finden statt. Oft geht man auf Pfingstwanderungen, und in manchen Gegenden Deutschlands werden Pfingstfeuer entzündet.
Im dörflichen Leben führte man zu Pfingsten erstmals das Vieh auf die Weide oder trieb es auf die Almen. Jener Hütejunge, der zuletzt auf dem Dorfplatz eintraf, handelte sich dabei den Spitznamen eines "Pfingstlümmels" ein. In manchen Gegenden wird ein "Pfingstlümmel in grünes Buchenlaub eingewickelt, so daß er nichts mehr sieht und nicht selber gehen kann. So wird er dann durch das Dorf geführt.
Auch der "Pfingstochse" war bekannt. So führten die Metzger einen fetten Ochsen durch das Dorf. Das Tier war mit Blumen und Girlanden geschmückt. Am nächsten Tag wurde er dann geschlachtet. Auch beim Almauftrieb gab es einen "Pfingstochsen". Dies war ein bunt geschmückter Ochse, der die Rinderherde bergauf führte.

Manche alten Bräuche gibt es in der heutigen Zeit nicht mehr oder nur noch selten. Pfingsten aber ist ein bei allen beliebter Feiertag geblieben. Als Fest des Heiligen Geistes ist es auch ein Fest der Hoffnung und der Freude. Und beides können wir auch heute in unserer Welt sicher gebrauchen!


Hier sind ein paar nützliche Seiten:


Wenn Pfingsten heute wär'...  (Was ist was - Internetseite für Kinder)

Wie kam es zum Pfingstfest? (Arbeitsblatt zum Ausdrucken)

Pfingsten - Arbeitsblatt

Pfingstliches Brauchtum


Malvorlagen:





2014. május 31., szombat

1. Juni - Internationaler Kindertag

Wie freuten wir uns als Kinder auf den 1. Juni, dann war Kindertag und die Erwachsenen hatten sich etwas ganz besonderes für uns ausgedacht. Es gab  Geschenke, viel Spiel und Spaß. Oder wenn sie vielleicht zu beschäftigt waren und den wichtigen, kommenden Tag zu vergessen drohten, errinnerten wir sie daran: "Mama, hast du mir schon etwas zum Kindertag gekauft?" , "Vati, gehn wir wieder in den Zoo?" Sorgenlose, glückliche Kindheit, wo bist du hin? Nun sind wir selber Eltern und schöpfen Anregungen für unsere Kinder aus unseren Errinnerungen, aus unserer kindheit. Oder im Gegenteil: diejenigen, die eine schwere Kindheit hatten, tun ihr Bestes um ihren Kindern eine schönere, glücklichere Kindheit bieten zu können. Denn es gibt nichts schöneres auf der Welt, als unbeschwertes Kinderlachen, strahlende Kinderaugen und kleine, warme Arme, die uns liebevoll umarmen. 
Aber Kindertag ist auch immer ein Tag, der weltweit auf die Rechte der Kinder aufmerksam machen soll. Denn nicht alle Kinder haben liebevolle Eltern und eine glückliche Kindheit. Es gibt sehr viel Not und Leid auf dieser Welt, sehr viele hungrige, kranke, arme, verlassene Kinder. Obwohl das nicht passieren dürfte, Kinder sollte man immer und überall beschützen, denn sie sind ein Geschenk, sie sind unsere Vergangenheit und unsere Zukunft. 

Einführung in die Kinderrechte

Unterrichtsmaterial zum Thema Kinderrechte - UNICEF

Urkunden für Kinder zum Ausdrucken 

Starke 10 - Unterrichtsmaterial 

Basteln aus Tetrapak

Malvorlagen:
Kinder der Welt
Kinder am Spielplatz


2014. május 15., csütörtök

Apák napja - Vatertag


Magyarországon május 19. (Ívó napján) vagy június harmadik vasárnapján (idén június 15.) ünnepelik, Németországban viszont Húsvét után 40 nappal, vagyis május 29-én van apák napja. Ettől eltérően, Svájcban nem szokás megtartani, ha mégis, akkor június első vasárnapján teszik ezt, míg Ausztriában  június második vasárnapján ünnepelik meg az édesapákat.
Bárhogy is legyen, íme nehány hasznos anyag, ötlet - mert az apukák is megérdemlik! :)


Interview mit Papa 
Zwischen Ostern und Pfingsten (Hueber, Unterrichtsmaterial)
Infos zum Vatertag
Hörverstehen
Urkunde für den besten Vater

Malvorlagen zum Ausdrucken:
http://www.schule-und-familie.de/malvorlagen/vatertag/papa.html
http://www.schule-und-familie.de/ausmalbild-drucken/malvorlage-vatertagsgruss-ball.html
http://www.schule-und-familie.de/ausmalbild-drucken/malvorlage-vater-sohn-fussball.html
http://www.schule-und-familie.de/ausmalbild-drucken/malvorlage-vatertagsgruss-sonne.html
http://www.schule-und-familie.de/ausmalbild-drucken/malvorlage-vatertagsgrusskarte-kaffee-trinken.html
http://www.schule-und-familie.de/ausmalbild-drucken/malvorlage-vatertag-blume.html
http://www.schule-und-familie.de/ausmalbild-drucken/papa-ist-der-beste.html
http://www.schule-und-familie.de/ausmalbild-drucken/papi.html



Von allen Vätern auf der Welt

Von allen Vätern auf der Welt
ist keiner, der mir so gut gefällt,
wie mein Vater, wenn er lacht
und wenn er mir die Tür aufmacht.
Auch, wenn ich ihn mal aufgeregt,
er mir dann wieder Holz zusägt.
Das Fahrrad er dann auch noch flickt,
Tipps und Ratschläge er mir gibt.
Ja, was er überhaupt auch tut,
ich mag ihn immer, bin ihm gut.
Und hin und wieder wundert’s mich,
dass wir uns fanden – er und ich.

2014. március 15., szombat

"Die" Liste

Nur noch eine Woche  und es haben sich um die 15 000 Bürger ins deutsche Wahlverzeichnis registrieren lassen. Das wäre nicht einmal schlecht... wenn alle auch das "B" angekreuzt hätten. Aber leider hat sich bloss die Hälfte getraut. Traurig. Wir haben und wollen  Rechte, deutsche Kindergärten und Schulen, Volksfeste, Wettbewerbe, Faschingszüge, Vereine, Zeitung und Trachten. Darauf haben wir Jahrzehntelang gewartet. Unsere Vorfahren hätten allzu gern diese "Qual der Wahl" auf sich genommen, aber leider hatten sie nicht viel zu sagen und auch nichts zu lachen. Und nun? Der Augenblick der Genugtuung, die Chance etwas zu ändern liegt in unseren Händen - und kaum einer will damit was zu tun haben. Die Zeit ruft! Wo sind die vielen Ungarndeutschen?


2014. január 28., kedd

Deutsche Hymnen / Német himnuszok

Siebenbürgenlied (Szászok himnusza)

(Forrás: http://tarsoly.lapunk.hu/?modul=oldal&tartalom=1085285)

Siebenbürgenlied az erdélyi szászok himnuszaként ismert hazafias dal 1846-ból. Az első illetve az utolsó szakasz kezdő sora alapján ismerik még Siebenbürgen, Land des Segens illetve Siebenbürgen, süße Heimat címen is.
A zeneszerző Johann Lukas Hedwig, a szöveg írója Maximilian Leopold Moltke volt.
Hedwig eredetileg nem Moltke versére írta a dallamot, hanem a brassói Hirscher-áruház alapításának 300. évfordulója alkalmával 1845. október 28-án tartott ünnepélyre. Ebből az alkalomból a (feledhető) szöveget Georg Thomas helyi posztókészítő írta hozzá. A jelenlegi szöveget Moltke 1846-ban írta meg, de a hazafias témának Moltke költészetében már korábban is voltak előzményei: 1844-ben jelent meg a Zwei Lieder für die Siebenbürger Sachsen. Ihrer edlen Nation gewidmet című kötete. Moltke hazafias, az erdélyi tájat és embereket dicsérő versével a dal előbb népdallá, majd az erdélyi szászok himnuszává vált. A dalt azonban évtizedek óta nem az eredeti formában éneklik. Általában csak az első, második és hetedik versszakot adják elő. Az utolsó versszakban található der Eintracht Band (az egyetértés köteléke) kifejezést tévesen értelmezik: Moltke szándéka szerint ez az összes erdélyi nép testvériségre való felhívása. A magyarok és a románok azonban soha nem tették magukévá ezt a dalt, így a szászok az éneklés során gyakran a saját kék-piros szalagjukra (Eintrachtsband) gondolnak.

Siebenbürgen, Land des Segens,
Land der Fülle und der Kraft,
mit dem Gürtel der Karpathen
um das Grüne Kleid der Saaten,
Land voll Gold und Rebensaft.

Siebenbürgen, Meeresboden
einer längst verflossnen Flut:
nun ein Meer von Ährenwogen,
dessen Ufer, waldumzogen,
an der Brust des Himmels ruht!

Siebenbürgen, Land der Trümmer
eine Vorzeit, stark und groß
deren Tausendjähr'ger Spuren
ruhen noch in deiner Fluren
ungeschwächtem Ackerschoß!

Siebenbürgen, grüne Wiege
einer bunten Völkerschaar!
Mit dem Klima aller Zonen
mit dem Kranz der Nationen
um des Vaterlands Altar

Siebenbürgen, grüner Tempel
mit der Berge hohem Chor,
wo der Andacht Huldigungen
steigen in so vielen Zungen
zu dem einen Gott empor!

Siebenbürgen, Land der Duldung,
jedes Glaubens sichrer Hort,
mögst du bis zu fernen Tagen
als ein Hort der Freiheit ragen
und als Wehr dem freien Wort!

Siebenbürgen, süße Heimat,
unser teures Vaterland!
Sei gegrüßt in deiner Schöne
und um alle deine Söhne
schlinge sich der Eintracht Band.

(Eredetiben itt lehet meghallgatni)


Most pedig következik két olyan himnusz, amelyek annyira ismeretlenek, hogy se leírást, se videót nem találtam hozzájuk. Egyedül a szövegük maradt fent, úgy látszik.

Das Schwabenlied (A magyarországi svábok himnusza)

Jakob Bleyer

Gott segne Ungarn, dich o Heimatland!
Du Heldenwall der Christenheit!
Mit deutschem Herzen, treuer Schwabenhand
steh'n fest zu dir wir alle Zeit!

Vom Rhein und Schwarzwald kam der fromme Ahn,
bracht' deutschen Fleiß und Schwabenbrauch;
durch Sumpf und Wildnis brach sein Mut sich Bahn,
gesegnet reich von Gottes Hauch.

Wo einst gestampft der Türkenpferde Huf,
in Strömen floß das Christenblut:
Da Schwabenfaust in hartem Ringen schuf
der Ähre Gold, der Trauben Glut.

Dem Ahnenerbe bleib' der Enkel treu,
der Schwabenart, dem deutschen Wort;
treu auch in jeder Not, von Arglist frei,
dem Vaterlande immerfort!

Gott segne Ungarn, dich o Heimatland!
Du Heldenwall der Christenheit!
Mit deutschem Herzen, treuer Schwabenhand
steh'n zu dir wir alle Zeit!


Lied der Deutschen in Ungarn (A magyarországi németek himnusza)

1. Stimmt an das neue Lied
von Volkes Kraft und Treu,
die sich dem Vaterland
nun weihet hier aufs Neu!
Der Mann, der uns erweckt zum Leben,
dem wollen ewig nach wir streben:
So lang ein Tropfen Blut noch rinnt
und Trost aus seinem Wort gewinnt.
4. Mit Fleiß bestellten wir
des Ackers Scholle treu
und niemals sehnten wir
verratvoll Hilf herbei.
Voll Liebe haben wir getragen
in ernsten und in schweren Tagen
des Ungarnvolkes Schmach und Schand,
vereint gekämpft fürs Vaterland.
2. O, Schwabenvolk, harr aus!
Die Zeit ist nicht erfüllt,
wo fertig steht dein Haus,
das alles Sehnen stillt.
Man wird auch dich bald ganz verstehen
und deiner Sehnsucht Feuer sehen:
Im ungarischen Vaterland
als treuer deutscher Mann erkannt!
5. Wie in dem Herzen sprüht
auch Volkes eigne Sitt',
und Mutterlaut erglüht
als Ahnenmahnwort mit,
so kennen wir doch keine Farben,
als rot-weiß-grün, wofür schon starben
so viele Helden unserer Art:
Für Ungarns Freiheitskampf geschart.
3. Uns trieb nicht Ländergier
ins neue Heimatland;
dem Rufe folgten wir,
den man zu uns gesandt.
Es huben sich die deutschen Scharen,
die vieler Gaue Kinder waren:
Der Ungarn ritterlich Geschlecht
war uns Gewähr für Lebensrecht.
6. So wuchsen wir heran
in Ungarns gastlich Haus,
als treuer Bruderbann
zu stehn für dieses Haus.
Wir stehen hier durch Schicksals Wollen,
das keine Feinde stören sollen!
Was Gott bestimmt kann nicht vergehn:
Das Deutschvolk Ungarns bleibt bestehn!

2014. január 19., vasárnap

Fit für den Schulbeginn


Motorik, Koordination und Richtungsorientierung

Mit diesem Bild kann man entscheiden, ob jemand Links- oder Rechtshänder ist, bzw. ob eine Kreuzdominanz vorliegt. Was sehen sie auf dem Bild?



Eine Ente - dann sind Sie Rechtshänder. Einen Hasen - Sie sind Linkshänder. Und welche Hand benutzen Sie vorzugsweise? Liegt eine Kreuzdominanz vor?

Die genaue Anleitung dazu, sowie weitere Hilfsmaterialien für Vorschulkinder und Förderung gibt's hier: ABC der Tiere

2013. október 1., kedd

Sprechen Sie Deutsch?

Deutsch lernen ist ziemlich schwer, aber deutsch sprechen, die gelernten Kenntnisse auch im Alltag anzuwenden, ist noch schwieriger.  Zum Glück, hat sich in den letzten Jahren/Jahrzehnten sehr viel verändert, sowohl in der Methodik des Sprachunterrichts, als auch die Hilfsmaterialien; Sprachen lernen besteht heutzutage nicht nur aus trockenen Regeln und Unmengen von unbekannten Wörtern, man kann auch Sprache spielen und  erleben, im Sprachunterricht Spass haben, aber auch ausserhalb des Klassenraumes üben. 
Ich werde hier nichts Neues schreiben, habe auch keine didaktische Ziele mit meiner Homepage vor (obwohl ich von Beruf Lehrerin bin, aber bloss 2 Jahre unterrichtet habe, und das vor vielen Jahren). Vorliegende Seite habe ich für mich selbst und für meine Kinder erstellt, lade aber jeden herzlich ein, sich zu "bedienen", der Interesse oder Freude daran findet. 

2012. május 10., csütörtök

Namen der Märchengestalten im siebenbürgischen Volksmärchen. Deutsch-rumänisch-ungarischer Vergleich / Névadás az erdélyi népmesékben. Német-román-magyar összehasonlítás

(Meine Diplomarbeit/ Diplomamunkám / Lucrarea mea de diplomă)


VORWORT



Komparatistik, Märchenforschung oder Onomastik? - könnte man mit Recht fragen - Was hat sich diese Arbeit zum Ziel gesetzt? Die Antwort ist einfach: etwas von jedem. Daraus ergibt sich die Schwierigkeit, verschiedene Methoden -soziologische, ethnologische, vergleichend-weltliterargeschichtliche, kulturgeschichtliche und statistische- anzuwenden und zu verbinden.
Was auf dem ersten Blick unmöglich erscheint, ist für den Wissenschaftler eine Herausforderung besonderer Art. Erstens erfordert es eine sehr umfangreiche und gewissenhafte Vorbereitung, zweitens verlangt es Selbstdisziplin, weil die Verlockung sehr groß ist, vom Hauptthema der Arbeit abzuweichen - was aber aus Platzgründen nicht möglich ist. Denn eine wissenschaftliche Arbeit ist wie eine Blume, deren Ziel es ist zu wachsen und zu blühen, doch Wurzel und Knospe sind durch einen Stängel und Blättern verbunden. Leider wid diese Blume nur zwei-drei Blätter haben, ich hoffe aber trotzdem, dass sie am Ende in aller Pracht blühen wird.


In vorliegender Studie ist eine längere Einleitung unerlässlich, da sie verschiedene Gebiete der Literaturwissenschaft anspricht. Die Untersuchung soll für jedermann leicht verständlich und übersichtlich sein.
Eine de Schwierigkeiten ergibt sich daraus, dass der literarische Vergleich Texte aus verschiedenen Sprachbereichen und Kulturen zum Gegenstand hat und deshalb eng verbundne ist mit Ästhetik, Allgemeine Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Nationalphilologie. Vorliegende Arbeit beruht auf einem genetischen Vergleich, d.h. sie ist eine Kontaktstudie, die Ähnlichkeiten zum Gegenstand hat, die durch direkte oder indirekte Beeinflussung entstanden sind.
In vorliegendem Fall gehen wir von einer direkten Beeinflussung aus, und zwar vom Zusammenleben der Sachsen, Ungarn und Rumänen in Siebenbürgen.
Schon der Titel Namen der Märchengestalten. Deutsch-rumänisch-ungarischer Vergleich schien mir sehr verlockend, aber als ich mich dann später in das Thema vertieft habe, war ich geradezu fasziniert, und das aus drei guten Gründen.
Erstens weil mir die wunderbare Welt der Marchen schon aus früher Kindheit vertraut ist, und nicht nur deutsche Märchen! Ich habe von klein auf mit gleicher Vorliebe deutsche, ungarische und rumänische Märchen gelesen, und ich muss gestehen, dass ich es auch heute noch gerne tue.
Zweitens ist die gestellte Aufgabe ziemlich anspruchsvoll, weil die Namensforschung ein relativ neues und unerforschtes Gebiet ist, besonders zur literarischen Onomastik gibt es sehr wenig Material.
Drittens scheint es mir interessant interkulturelle Vergleiche zu machen, und kaum zu glauben, aber wahr: mathematik war mein Lieblingsfach in der Schule, ich rechne gerne und befasse mich gerne mit Statistiken.


Ich kann nur hoffen, dass ich das Interesse der Leser geweckt habe und dass sie von den Namen der Märchenfiguren im interethnischen Vergleich genauso fasziniert sein werden wie ich.


I. EINLEITUNG

I.1. Das Märchen
I.2. Siebenbürgen - Erdély - Ardeal
I.3. Onomastik



  • I.3.1. Der Name- "lebendigster Stellvertreter der Person"
  • I.3.2. Klassifizierung der Namen
  • I.3.3. Namen in fiktiver Literatur

I.1. Das Märchen
Jeder Mensch, jedes Kind weiss, was ein Märchen ist, jede Person, ob jung oder alt kann ein Märchen erzählen, auch wenn sein Gedächtnis schon nachlässt oder er vor Kummer und Sorgen nicht mehr weiss, wo ihm der Kopf steht. Warum? Was haben Märchen so besonderes an sich, das man sie ein Leben lang in Erinnerung behält und liebt? Wieso lauschen Kleinkinder wie verzaubert, wenn man ihnen eine Geschichte erzählt, obwohl sie die Handlung gar nicht verstehen, noch nicht wissen, was gut oder böse, schön oder hässlich, richtig oder falsch ist? Was ist die Erklärung dafür, dass auch Erwachsene manchmal Märchen lesen, obwohl sie nicht mehr an gute Feen und böse Drachen glauben? Die Antwort liegt an der Hand: Märchen sind schön, sie versetyen uns in eine ander, bessere Welt, in der noch alles in Ordnung war, Harmonie herrschte, das Gute über das Böse siegte. Heute, im Zeitalter der Technik, des Fortschrittes, der Geschwindigkeit ist diese heile Welt nur noch eine Utopie des "goldenen Zeitalters".
Über diese "unwissenschaftliche" Erklärung hinaus gibt es eine ganze Reihe von Definitionen, dies sich kaum voneinander unterscheiden. Eine Auswahl davon bietet Lutz Röhrich(1) in seiner "volkskundlichen Untesuchung":
  • "Unter einem Märchen verstehen wir eine mit dichterischer Phantasie entworfene Erzählung besonders aus der Zauberwelt, eine nicht an die Bedingungen des wirklichen Lebens geknüpfte wunderbare Geschichte"
  • Das Märchen "folgt nicht den Gesetzen der Wirklichkeit"; es bietet "phantastisch wunderbare Begebenheiten, dies sich in Wahrheit nie ereignet haben und nie ereignen konnten, weil sie Naturgesetzen widerstreiten"
  • "Im Wesen des Märchens liegt geradezu der Gegensatz zur Realität"
  • Das Märchen ist "erfabelte Dichtung", die nur der Phantasie angehört; es verlangt keinen Glauben
Die Definitionen sind unendlich, die Unterschiede gering. Die Grundformel ist die selbe: eine phantastische Erzählung, ohne räumliche und zeitliche Bedingungen, in der die Naturgesetze aufgehoben sind und das Wunderbare vorherrscht. Diese DEfinitionen beziehen sich allerdings auf das Volksmärchen, das vom Kunstmärchen abgegrenzt werden muss.
Volksmärchen gehören zu unseren ältesten geistigen Altertümern, sind Schöpfungen unbekannter Dichterm wurden mündlich weitergegeben und zeigen noch Vorstellungen einer Frühzeit auf; ein Volksmärchen darf nicht nur für sich allein betrachtet werden, sondern im Rahmen der ethnischen Kultur, aus der es stammt. (2) Kunstmärchen dagegen knüpfen an die Volksmärchen an, sind aber durch den Verfasser und den Gesit seiner Zeit geprägt. (3)
Max Lüthi hat sich eingehend mit dem europäischen Volksmärchen befasst und ist zu dem Schluss gelangt, dass dieses eine eigenartige Wirkungskraft hat, weil es seine Macht nicht nur an Kindern, sondern auch an Erwachsenen immer wider ausübt. Weiter heisst es: "Seit Charles Perrault 1696/97 das Volksmärchen literaturfahig machte, hat der Reiz dieser neuen Form Dichter, Leser und Forscher nicht mehr losgelassen."(4) In der Zeit der Romantik erlebt die Märchensammlung und -forschung ihren Höhepunkt. 1812 und 1815 erscheint die Sammlung der Brüder Grimm und heute sind ihre Märchen in aller Hände.
Hans Gerd Rötzer geht auch auf die Etymologie der Wortes Märchen ein und führt es auf das mittelhochdeutsche Hauptwort die Märe zurück, das ursprünglich "Kunde, Nachricht" bedeutete. Später wurde es für "Erzählung", besonders für Kleinformen verwendet. "Die anfangs überwiegend gebrauchte Form 'Märlein' wird dabei seit dem 18. Jahrhundert mit dem Überwiegen des mitteldeutschen Schrifttums allmählich durch die mitteldeutsche Form 'Märchen' ersetzt."(5)
Märchen sind keine wilde Zaubergeschichten, in denen jedem alles möglich ist. Sie sind nicht phantastisch und unrealistisch, sie sind im Gegenteil höchst realistisch. Die Volksmärchen geben Erfahrungen wieder, sie berichten von privaten und gesellschaftlichen Verhältnissen. Sie gehen fast immer von einer grausamen, aber möglichen Situation aus und zeigen deren schwierige Beseitigung. Volksmärchen können wichtige soziale Funktionen erfüllen, haben einen erziejerischen Wert, ihr Optimismus ist psychologisch von außerordentlicher Bedeutung.
Da es aus Platzgründen nicht möglich ist näher auf die verschiedenen Aspekte und Wesenszüge der Volksmärchen einzugehen, werden wir nur einige Grundzüge aufzählen, und zwar auf Grund der Untersuchungen von Max Lüthi(6) und Hans Gerd Rötzer(7)
  • Grundschema: Bewältigung der Schwierigkeiten
  • Gewissheit des guten Ausgangs
  • Überschreitung des Alltags ins Wunderbare
  • Wichtige Themen: Widerspruch von Sein und Schein; Verkehrung der Situation in ihr Gegenteil; Sieg des Schwachen
  • Der Held als Hauptträger der Handlung; alle anderen Personen sind auf ihn bezogen
  • Benennung der Nebenfiguren nach ihren Funktionen
  • der Held als allgemeine, entindividualisierte Figur
  • dichotomisches Personeninventar: gut oder böse; schön oder hässlich; gross oder klwin; vornehm oder niedrig; arm oder reich
  • Ineinandergreifen von Zauber- und Alltagswelt
  • Bevorzugung der Extreme
  • Formelhaftigkeit
  • Dreizahl; Gesetz der Steigerung
  • die von außen bestimmte Handlung
  • Personifizierung der Naturkräfte
  • Tiere besitzen und verleihen übernatürliche Kräfte
  • Farb- und Klangsymbolik
Erstaunlich ist, dass bei keinem der oben genannten Autoren die Funktion der Namen untersucht, oder wenigstens erwähnt wird - ein Grund mehr, uns damit auseinanderzusetzen. Aber zuerst müssen noch einige Worte zum gemeinsamen Lebensraum der Sachsen, Ungarn und Rumänen, mit einem Wort: Siebenbürgen gesagt werden.

(Fortsetzung folgt)

2012. május 7., hétfő

A MAGYARORSZÁGI NÉMETEK HAZAKÉPE (Bindorffer Györgyi tanulmánya)

http://www.mtaki.hu/docs/bindorffer_gyorgyi_moi_nemetek_hazakepe.html


A MAGYARORSZÁGI NÉMETEK HAZAKÉPE
Magyar és német együttélés a közös hazában
Betelepedés, asszimiláció, nemzeti identitás
Az új hazát kereső német parasztok három hullámban telepedtek be a török hódoltság után elnéptelenedett magyar területekre. Egyes források szerint az első sváb telepesek 1698-ben Ludwgin von Baden őrgróf a törökök elleni harcokban kiszolgált katonái voltak (Hutterer 1973; Bellér 1981; Seewann 1991). A törökök kiűzése után az első, még a 17. század végén betelepedett telepesek túlnyomó többsége is svábok lakta tartományokból, Schwabenből és Württembergből és érkezett a Dunán Ulmon keresztül az ún. "Ulmer Schachteln"-ekben. Útvonalukat a Duna mentén nyelvi szigetek láncolata jelzi. A németek nem egy zárt etnikai egység öntudatával, különböző helyekről és időpontban érkeztek. A német paraszti alattvalók hovatartozásának "tudata uralkodójukhoz és a területhez kapcsolódott. Így voltak ők frankok, svábok, bajorok, hesseniek pfalziak és salzburgiak. Mint ilyenek indultak el idegen országokba..." (Weinhold 1981:726).
A történelmi Magyarország területén élő német polgárságban, amely a Habsburg Birodalom keretein belül túlélte a hódoltság időszakát, már a 18. században felvetődik a haza és a vele szemben teljesítendő kötelességek kérdése. A patriotizmus a lojális alattvaló állampatriotizmusában jelenik meg. Ebben a gondolatkörben a haza fogalma összeforr az állam fogalmával, "a 'patriotikus' jelző pedig egyértelmű a 'vaterländisch' szóval" (Pukánszky 1940/2000:18). A német polgárság a haza jogán tartja magát "nacionalizált" magyarnak, s nevezi magát "Nationalunger"-nek." ... "A hazánkba telepített németség nem adta magát eszközül a magyarság ellen, inkább belsőleg és külsőleg alkalmazkodott a magyarsághoz, s ... teljes az egyetértés köztük" (Pukánszky 2000:23–24). A század első évtizedeiben a német polgári értelmiség "szemléletének középpontjába a magyarság szellemi birtokállományát állította," s vált a magyar nemzetiség buzgó híve, a jó patriótából lelkes hazafi (Pukánszky 2000:32).
A sváb parasztok nemzeti identitásának és hazaképének kérdésében a 19. század hozott döntő fordulatot. A magyar többség nemzeti kategóriájával szemben a polgárokkal egyetemben a sváb parasztoknak sem voltak saját, a többségétől eltérő, más nemzeti kategóriái, amivel azonosulhatott volna, ezért a köztük lévő konfliktusok "nem eredményeztek kölcsönösen hamis perspektívát" (Csepeli 1992: 75). A német polgárok és a sváb parasztok ezért az államiság hiányát nem saját nemzeti törekvésekkel, hanem a magyar államiság elfogadásában vélték megvalósíthatónak. Míg a disszimiláció irányába elinduló magyarországi kisebbségek identitásában egyre kevésbé volt helye a magyar államiságnak, addig a németek egyre nagyobb mértékben elfogadták azt. A kelet-közép-európai kultúrnemzetek kisebbségeinek állampolgársági státusához képest a magyarországi svábok helyzete így másként alakult. A nemzet iránt érzett lojalitás talán a nemzeti identitás egyik legkorábban jelentkező eleme. Azt a közösségi élményt, amely alapjául szolgálhatott a lojalitás kialakulásának, a polgárosodni szándékozó magyarok és németek közös érdekei, az alattvalóként megélt közös elnyomatás jelentette. A közös problémák megoldását célzó 1848–49-es forradalom és szabadságharc fordulatot hozott a svábok, németek és magyarok közeledésében. A németek együtt álltak a magyar forradalom és szabadságharc oldalára 1848-ban. "A magyar hazafiság érzése ekkor lépi át a városi kereteket, és terjed ki a vidék, így a 18. században betelepült délvidéki németség, a svábság falusi földművelő és iparos tömegeire is" (Bellér 1981: 95). Az asszimiláción még innen lévő svábok a közös haza szeretetén alapuló áldozatkészsége, hazafisága, a szabadságáért folytatott harc vállalása az első jele a magyar nemzeti identitás befogadási hajlandóságának.
A függetlenedési szándék kudarcát magyarok, a németek iparosok, és a sváb parasztok egyformán megszenvedték, s a közös történelmi sors ugyancsak összekovácsoló erőként hatott. Vidéken ekkor terjedt el a "wir sind ungarische Schwaben" önelnevezés. A svábok tudatában állam és haza egységében ekkor jelenhetett meg először – a magyar névvel való azonosulásban és patriotizmusukban manifesztálódó – nemzet iránti lojalitás érzése. A nemzeti érzés morális motivációját és legitimációját az gyorsan asszimilálódó német polgárság és a még zárt közösségekben élő sváb parasztság számára tehát a patriotizmus jelentette. Így vált a patriotizmus etikai kategóriája a haza szeretetén túl a nemzeti ideológia, az önálló államiságért küzdő nemzeti idea központi kategóriájává, s kapcsolódott össze a hazaszeretet a magyar államiságot hordozó nemzettel és 1848-49 nemzeti mozgalmával. Szükséges itt ismét megemlíteni, hogy a svábok nem alkottak homogén nyelvi-kulturális egységet. Ennek következtében az etnikailag meghatározható összetartozás-tudat a szülőfalu határában a legtöbb esetben véget is ért. A szülőfalu határán "túlmutató kötődések és kapcsolatok magyarok" voltak (Seewann 1992: 304). A svábok a katolikus vallásgyakorlás és a közös történelmi sors vállalásának bázisán a 19. század folyamán mély gyökereket eresztettek a Duna-medencében, és a széles együttélési konszenzust alakítottak ki a többséggel az életvezetés, a politikai hovatartozás és a kölcsönös lojalitás területén. A 19. században a svábok számára a kettős identitás konstrukciója nem volt egyértelmű képlet, de a közösen megélt és egyöntetűen megítélt történelmi sorsfordulókkal együtt előkészítette a talajt a nemzeti azonosulás számára. Az állampolgári státus pedig a polgárosodni kívánók számára nem asszimilációs kényszerként, hanem asszimilálódási lehetőségként jelent meg, s így lojalitási konfliktusok is ritkábban terhelték meg többség és kisebbség kapcsolatát.
A nemzettel való önkéntes azonosulás kiteljesedését azonban nagymértékben hátráltatta az erőszakos elmagyarosítási gyakorlat és asszimilációs nyomás, amelyek éppen azt a kisebbséget sújtották legérzékenyebben, amely a magyar államiság mellé állt (Bellér 1981; Weinhold 1981). A kiegyezés után a magyar állam kulturális imperializmusa és politikai fennhatósága, nem véve figyelembe a nemzeti identitás csírájának szerves megjelenését, a nemzeti identitás tudáskészletének elsajátítását erőszakos elmagyarosítással akarta siettetni. A század utolsó harmadában hozott nemzetiségi törvényekkel kívánta az etnikai csoportokat erőszakos magyarosítással a politikai nemzet testébe emelni, egyúttal az etnikai lét feladására kényszeríteni; bár kétségtelen, hogy ezek az erőszakos asszimilálási törekvések inkább a politika, mint a tényleges gyakorlat terepén, negatív gesztussá redukálódva jelentek meg. A magyar állampolgárság a svábok számára nem jelenti a származási és/vagy kulturális különbségek eltűnését, ugyanakkor nem jelenti állampolgárság és nemzetiség konfliktusát sem. A nemzettagság legitimálását az idősebb korosztályok szármára nem a származás vagy homogénnek mondott magyar nemzeti kultúrában való osztozás, hanem az állampolgárság biztosítja. Az állampolgárság, a hazakeret hiányt pótol, és lehetőséget teremt számukra egy más kulturális közegbe való beilleszkedésre, érzelmi azonosulásra és tegyük hozzá, asszimilációra. Dunabogdányban magyarnak lenni az állampolgárság, a hazaszeretet kritériumai mellett azt jelenti, hogy "szorgalmas állampolgárai a hazának", "mindig ezért az országért dolgoztak", és "soha sem tettek ellenére", s a kitelepítéskor nem akarták a hazájuknak választott és vallott Magyarországot elhagyni. Saját pozitív etnikai sztereotípiáikat vetítik rá nemzettagságukra is. A svábok döntően állampolgári csoporttagsága és nemzethez kötődése a kutatás idején tapasztaltak alapján pontosan ezt támasztja alá. A fiatalabb generációk esetében az állampolgárság mellett a kulturális legitimáció is megjelenik.
Hol a haza?
"A haza mindig az idegen(ség) ellentétfogalma" (Bausinger 1991:4). A haza az otthonosságérzés egyik megjelenítője, ahol az ember jól érzi magát, és mikor átlépi hazafelé a határ, azt mondja: mindenütt jó, de legjobb otthon. A svábok kibocsátó anyanemzete a német, de ez az anya az évszázadok folyamán idegenné vált. Amikor a svábok elhagyták anyaországukat, még nem volt német nemzet, a betelepedés után pedig megszakadtak kapcsolataik. A svábok hazaképét illetően egyértelműsíthető, hogy hazájuknak az ismerősség és az otthonosság, a kitelepítések idején is bizonyított alternativátlanság okán Magyarországot tartják, de a haza térbeli kiterjedése az ország határán belül elsősorban a szűkebb falukörnyezetet is jelenti. Az otthon iránt érzéseket, természetes kötelékeket az ember "nem választja, természetes adottságok" és a hazáért való élet feláldozása "morális nagyság" (Anderson 1991: 143–144). A svábok számára a haza a mai napig választott és választható kategória, de a választott hazáért való önfeláldozás teljesen természetes számukra. A svábok számára egy haza van, s ez egyértelműen Magyarország. Magyarország elfogadását hazának és a magyar hazakép kialakulását az a tény is befolyásolta, hogy a bevándorolt svábok eredeti származási helye a feledés homályába merült. Németországról mint őshazáról vagy mint anyaországról nincsenek átörökített emlékeik. A származási hely képét az egymást követő nemzedékek nem őrizték meg. Az őshaza képe valószínűsíthetően azért mosódott el a századok folyamán, mert nem volt relevanciája az utódgenerációk életében. Müller-Guttenbrunn (1904) szerint a Németországot elhagyók nem rendelkeztek semmiféle nemzeti büszkeséggel és összetartozás-tudattal. A kibocsátó kisebb-nagyobb német államok nem jelentettek közös anyaországot. A Német Birodalom képe pedig túlságosan tág és az emlékezetben meg nem őrzött keret az őshaza területének kijelöléséhez. Sorsukat az új egzisztencia, az új otthon és az otthonosságérzés megteremtése határozta meg. "Dunai svábokká", "magyarországi németekké" úgy, ahogy ellőttünk állnak, az új falu, az új vidék, az új haza alakította őket. A svábok számára a történelem a betelepedéssel kezdődik, és a nemzetté válás időszakában már Magyarországon éltek. Így sem a német kultúra, sem a német anyanyelv nem válthatott "nemzeti" identitásuk elemévé; az anyanemzet képzete elvált a német anyanyelv és a német nemzeti kultúra tartalmaitól és a haza helyének ideológiai kijelölésétől.
A hazával összeköthető ideológiák és metaforák – hazaszeretet, hazáért való önfeláldozás, a haza mindenekfelett –, a haza mint élettér és tapasztalati keret, a megélhető, belakott és elsajátított tér, a helyhez való ragaszkodás és földhözkötöttség, a megélt idő, az emlékezetben megőrzött történelem, a kollektív cselekvés mind Magyarországra vonatkoznak. A magyar haza a svábok számára a magyarokhoz hasonlóan ugyanúgy a megtapasztalt életút kérdése, a táj és a történelem, valamint a magyarokkal közösen megosztott tér és a közös idő egységének megélése, az életvilág közvetlenül megtapasztalt valósága, elsődleges emocionális vonatkoztatási és értelemorientáló keret, interakciós tapasztalat, áttekinthető mikrokozmosz, a generációkon keresztül átöröklődött viselkedésminták, normák, és az identitás alakulásában közrejátszó magától értetődőségek közege. A haza ezen kívül olyan interakciós és kommunikációs tér, amely biztosítja az egyén számára a társadalmi részvétel lehetőségét, s amelyben az egyén tájékozódni tud, kiismeri magát, s az ismerősség okán kialakul otthonosság- és biztonságérzete. A haza az állampolgárság által jogviszony; ami ebben az értelemben nem csupán emocionális, de politikai egyértelműséget, gazdasági és szociális biztonságot is jelent. A haza az élettörténet része, s az élettörténetek keretét és helyszínét több generációra visszamenően egyértelműen Magyarország jelenti. A svábok életvilága a magyarokkal közösen megosztott Magyarországon konstituálódik. Minél szorosabban kötődik az egyén élete a hazához, annál erősebb kapcsolat alakulhat ki az ott élő többséggel, a többségi kultúrával és identitással. "Mi a szüreti bálra magyar ruhába mentünk táncolni! És én sokkal szebbnek találtam, mint a sváb népviseletet" – hallottam több településen. Úgy érzik, ugyanolyan joguk van Magyarországot hazájuknak nevezni, mint a többségi magyar etnikumnak. Itt születtek, és itt nőttek fel, itt jártak iskolába, s ami nagyon fontos, szüleik, nagyszüleik sírja a falu temetőjében domborul. Anderson (1991) szerint a haza iránti szeretetből fejlődik ki a nemzeti érzés, a nemzeti összetartozás gondolata. Mit jelent ez a nemzeti érzés? Lojalitást, feltétlen önfeláldozást a hazáért, patriotizmust, a saját ország, saját állam mások elő helyezését (Löfgren 1989). A hazához fűződő pozitív érzelmi viszony tehát az identitásképződés fontos eleme. A hazafelfogások Csepeli (1992: 118) által kidolgozott osztályozása szerint a svábokat "kollektivista-racionális hazafelfogás" jellemzi, amit a szülőfalu mint szűkebb pátria esetében erős érzelmi szálak szőnek át. A svábok hazaszeretete primer affektív és a pragmatikus életértelemre és a cselekvési célokra orientált viszony. A haza megválasztását a betelepedés idején a célszerűség és a racionalitás elve vezérelte. A németek a jobb megélhetés reményében önként telepedtek be a sűrűn lakott Németországból Magyarországra. Választott hazájukban szerzett vagyonuk, biztonság- és elégedettségérzetük növelte lojalitásukat Magyarország iránt. A svábok mindig tudatában voltak és vannak ma is, hogy magyarokénál fejlettebb munkakultúrájukkal, mezőgazdasági technikáikkal hozzájárultak Magyarország jólétéhez és gazdagodásához. Lampland (1994) szerint nincs haza föld nélkül, és nincs nemzeti szellem vagyon nélkül. A svábok parasztokra ugyanúgy igaz, mint a magyarokra, hogy "a vagyon növeli a patriotizmus érzését. A föld iránti lojalitás egyben a nemzet iránti lojalitást is jelenti" (1994: 301–302). Ennek jele az is, hogy nincs sajátos etnikai hazaképük, amely az ősük szülőföldje fogalmával lenne kijelölhető, mert az ősök szülőföldje Magyarországon van. A haza mind az itt maradóknak, mind a kitelepítetteknek Magyarországon. Az őshaza elnevezés a kibocsátó országgal szinonim fogalom, és nem fűződnek hozzá érzelmek.
A svábok nem kevésbé patrióták, mint a magyarok. A svábok nem ismerik a nemzetek kialakulásáról szóló elméleteket, nem tudják, hogy a nemzet konstruált valóság (Smith 1986), s arról sincs fogalmuk, hogy a nemzet elképzelt közösség (Anderson 1991). Egyet tudnak: Magyarországon születtek, itt élnek és nem akarnak innen elmenni. Származásukat tekintve svábok, felvállalják az etnikai csoporttagságot, de egyúttal magyar állampolgárként azonosulnak a magyar nemzettel. Haza, nemzet, állampolgárság alkotják nemzetkoncepciójuk pilléreit, amelyet elsősorban a születési hely és az életvitel színtere határoz meg. Németül az iskolában tanultak, ugyanúgy, mint bármilyen más magyar, és magyarul jobban ki tudják magukat fejezni, mint németül. Ország és haza egy, és határai egybeesnek a magyar államéval. Történelmük, múltjuk ebben a keretben játszódott le, jelenük, mindennapi életüknek ez a színtere, és a demográfiai tematizáció szerint jövőjüket is ebben a keretben képzelik el.

A magyarországi német nemzetiségről (Manherz Károly tanulmánya)


2012. április 6., péntek

Ungarndeutsche Osterbräuche / "Meine zwei Sprachen" von Éva Márkus


Vorbereitende Aufgaben:
1. Wie feiern wir Ostern?
Z. B.: „In Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien wird am Ostermontag ein Brauch ausgeübt, bei dem die Männer Frauen mit Wasser, in Ungarn mit Parfüm, besprengen und mit einer Art handgemachten Rute – pomlázka (Tschechien) – korbáč (Slowakei) – die mit bunten Bändern geschmückt ist, „symbolisch“ (d. h. ohne weh zu tun) schlagen. Der Überlieferung nach soll dies die Gesundheit und Schönheit der betroffenen Frauen im kommenden Jahr erhalten. Im Gegenzug schenkt die Frau dem Mann ein bunt bemaltes Ei oder auch einen geringen Geldbetrag.” 

(...)

FRANZ SZIEBERT: OSTERFREUDE, OSTERBRÄUCHE (AUSZUG)

Gegen Ende der Fastenzeit hatten die lauen Frühlingswinde den eisigen Winter verdrängt. Am Ufer des Csele-Baches blühten die ersten Veilchen. Auf dem hohen Espenbaum bei der alten Dorfmühle, wo seit Menschengedenken immer ein Storchnest war, klapperten die Störche. Hin und da zuckte eine Schwalbe an den Menschen vorbei. Die Schulkinder hatten in der Karwoche Osterferien. Bei vielen Familien wurde von Palmsonntag bis Karsamstag nach der Auferstehungsprozession kein Fleisch gegessen. Jung und alt bereitete sich auf das schönste Fest des Jahres, auf das Osterfest vor.

Gründonnerstag: Um neun läutete es in allen umliegenden Dörfern. Man sagte, die Glocken würden nach Rom fliegen. Während es läutete, mußten die Kinder fleißig die Obstbäume schütteln, damit sie viel Obst bringen. (So manches der Mädchen schlich sich während des Läutens heimlich zum Csele-Bach, denn es hieß, wer sich in der Zeit wäscht, wenn die Glocken nach Rom fliegen oder zurückkommen, wird schön. Sicher gab es deshalb so schöne Mädchen in den Dörfern entlang des Csele-Baches.)
Da die Glocken fortflogen, verkündeten die Buben durch Rätschen die Tageszeit sowie die Zeit zum Kirchgang. Zum Rätschen waren sechs Ministranten verpflichtet, die übrigen durften mitgehen. Kurz vor Mittag trafen sich die Jungen am Kirchplatz, um die Ordnung beim Rätschen zu bestimmen. Die sechs Ministranten mußten abends gemeinsam in einem Stall schlafen, damit es beim Morgenrätschen keine Verspätung gab. Als das alles verabredet war, kam die Zeit zum Mittagrätschen.
Um zwölf Uhr stellten sich die Rätscher um das Kreuz am Kirchplatz auf und riefen laut: „Die Uhr hat zwölf geschlagen, zwölfe.“ Nachher rätschten sie gemeinsam, teilten sich in drei Gruppen, jede Gruppe ging eine Gasse entlang bis zum Dorfende, rätschte und rief immer wieder: „Die Uhr hat zwölf geschlagen, zwölfe.“ Da abends um fünf Uhr die Litanei war, gingen die Rätschbuben um vier Uhr von der Kirche los, rätschten und riefen: „Das erste Mal in Kirche, das erste Mal.“ Auf dem Rückweg riefen sie während des Rätschens: „Das letzte Mal in Kirche, das letzte Mal.“ Als dann die Zeit zum »Zusammenrätschen« kam, stellten sie sich wieder im Kreis um das Kreuz auf und rätschten eine längere Zeit.
Bei der Litanei durfte der Kantor die Lieder nicht auf der Orgel begleiten. Die Rätschbuben standen alle beim Altar, und als der Priester das Abendgebet begann, gingen sie hinaus. Sie stellten sich vor das Kreuz, zwei beteten laut den »Engel des Herrn«, die übrigen begleiteten das Gebet mit den Rätschen. Nachher gingen sie wieder in drei Gruppen in je eine Gasse und riefen während des Rätschens: „Wir rätschen und beten den englischen Gruß, dass ein jeder katholische Christ beten muß.” Als sie am Ende des Dorfes anlangten, gingen sie still nach Hause, um kurz Nachtmahl zu essen, nahmen einen kleinen Polster, eine Decke und gingen zu ihrem gemeinsamen Schlafplatz. In jener Nacht wurde wenig geschlafen. Der Junge, welcher an so einem Ereignis teilnahm, konnte dieses Erlebnis nie vergessen. Karfreitag: Am Karfreitag in der Früh wurden die Dorfbewohner von den Rätschbuben geweckt. Nachdem der Hausherr die Buben weckte, gingen sie zur Kirche, stellten sich vor das Kreuz, beteten und rätschten. Es war manchmal noch dunkel, als sie die Gasse entlang gingen, rätschten und riefen: „Ave, ave Mariaszeit, Leit’ steicht auf, es is’ schon Fitt’reszeit.” Am Karfreitag hatten die Rätschbuben fast den ganzen Tag zu tun. Sie mußten die Menschen wecken, sie später in die Kirche rufen, die Prozession auf den Kalvarienberg begleiten, zur
Abendlitanei und zum Abendgebet rätschen.
Am Gründonnerstag (das "Grün" kommt nicht von der Farbe, sondern von dem altdeutschen Wort greinen,
was so viel wie weinen heißt) feiert das Christentum das Letzte Abendmahl Jesu mit den Jüngern.
Der Karfreitag war im Dorf ein Trauertag. Vormittags ging man in die Kirche. Auf dem heiligen Grab lag ein Kreuz, die Gläubigen knieten nieder, küßten die Wunden des Heilands und legten ein Geldstück nieder. Nachmittags ging eine Prozession auf den Kalvarienberg, man sang und betete »den heiligen Kreuzweg«. Am Abend war noch eine Litanei in der Kirche. An diesem Tag wurde streng gefastet. Beim Kochen wurde kein Fett verwendet. Es gab sogar Leute, welche den ganzen Tag keine Nahrung zu sich nahmen. In vielen Häusern wurden am Karfreitag die Ostereier gefärbt.
Karsamstag: Am Morgen gingen die Rätschbuben nochmals rätschen, auf dem Rückweg sammelten sie Eier. Einer von den Rätschbuben trug einen Henkelkorb, der andere rätschte und beide sagten: „Wir rätschen und beten um die Eier.” In der Teilgemeinde Duwoka sangen sie:
Wir kommen froh und bringen euch die frohe Alleluja.
Die Auferstehung ist schon heut’,
Zum Osterfest, zur Osterfreud’.
Liebe Bas’ gibt uns was,
Wann dr uns wollt gewe’,
so gibt eich Gott das Lewe’
eich und eiren Kindern.
Glückselige Osterfeiertoch’!

Am Eiersammeln durften sich nur die Ministranten beteiligen, denn das Gesammelte war der Jahreslohn für das Ministrieren. Um neun Uhr kamen die Glocken aus Rom zurück. Während des Läutens mußten die Kinder das Schütteln jener Obstbäume nachholen, welche beim Fortfliegen der Glocken nicht geschüttelt wurden. So manche Kinder wuschen sich beim Fortfliegen und bei der Rückkehr der Glocken. So waren sie sich ganz sicher, dass ihre Sommersprossen im Gesicht vergehen und dass sie von nun an schön werden. Die Frauen hatten viel Arbeit an diesem Tag. Es wurde mehrerlei gebacken, Geflügel geschlachtet, der
Fußboden mit gelber Erde aufgewaschen, denn zu Ostern kamen die G’vattersleit’. Die Männer verrichteten die Arbeit im Stall. Nur ganz selten ging mancher am Vormittag in den Weingarten.

Die Auferstehungsfeier: Vor der Auferstehung fand vor der Kirche »die Feuerweihe« statt.
Da fast alle Bewohner des Dorfes zur Auferstehung kamen, konnten viele nicht in die Kirche hinein. Sie warteten vor der Kirchentür auf die Prozession. An der Spitze der Prozession gingen die Kinder, die fast alle zum ersten Mal ihr neues Kleid trugen. Nach den Kindern gingen die großen Mädchen, dann die Burschen und Männer. Ihnen folgten die Musikanten und der Chor. Den auferstandenen Christus trug der Kirchenkurator, die schöne Osterkerze der Richter. Den Himmel, den Baldachin sowie die Fahnen und Windlichter trugen die Nachkommen jener, welche sie gestiftet hatten. Von den vier Ministranten klingelte einer während der ganzen Prozession. Hinter dem Priester gingen die Frauen. Die Glocken läuteten, bis die Prozession in die Kirche zurückkehrte. Am Kircheneingang spielten die Musikanten das Te Deum, fast alle sangen dann „Großer Gott wir loben Dich“ mit. Die Auferstehung war für alle ein erhebendes Erlebnis. Als die Menschen nach Hause kamen, wurde ein gutes Nachtmahl, das erste Fleisch nach langen Tagen, auf den Tisch gestellt. Doch sollte in der Osternacht noch allerhand geschehen.

Die Osternacht: Es war Brauch, dass beim Eintreten der Dunkelheit die Burschen in den Häusern der Mädchen auf versteckten Plätzen Osternester bauten und in den Hof Stroh, Reisig und Kukuruzstengel streuten. Deshalb trafen sie sich nach dem Abendessen und berieten, wem und wohin man ein oder mehrere Nester bauen soll. Die Jüngeren, die Anfänger, gingen unter der Leitung eines Erfahrenen in einer Gruppe, in
der zweiten Gruppe die etwas Älteren. Wo der Vater des Mädchens strenge Wache hielt, mußten beide Gruppen an die Arbeit. Erstere mußten die Aufmerksamkeit des Wächters auf sich lenken, ihn belästigen, und während er sie fortjagte, machten letztere eine „gründliche“ Arbeit. Es war nicht eben schmeichelhaft, wenn am Ostersonntag etwa ein Nest in einem hohen Baum im Garten oder auf dem Preßhaus die Aufmerksamkeit der Vorbeigehenden auf sich lenkte. Deshalb begann die Familie noch während der Nacht mit dem Aufräumen. Schwierig war es, wenn Regen das Aufräumen erschwerte. Doch wollte kein Mädchen verschont bleiben. Das hätte bedeutet, dass man sie nicht beachtet, nicht schätzt. Jener Bursche, der sich diesem Treiben fernhielt, fand am Morgen einige Osternester auf seinem eigenen Hausdach oder in den Bäumen im Obstgarten.
Es war noch Brauch, dass man in der Osternacht auf allen Stationen des Kalvarienberges Kerzen anzündete. So war der Kalvarienberg die ganze Nacht beleuchtet. Bevor es graute, waren schon Menschen auf dem Kalvarienberg, beteten vor den Stationen den heiligen Kreuzweg und feierten die Auferstehung des Herrn.

Fragen und Aufgaben zum Text:
1. Welche dieser Bräuche, Feste, Sitten kennen Sie aus Ihrer Heimat?
2. Worauf bereitet man sich vor, bzw. was wird gefeiert in der christlichen Religion
a. am Palmsonntag
b. in der Karwoche
c. am Karfreitag
d. am Karsamstag
e. am Ostersonntag? Finden Sie die passenden Definitionen!
____ Der Sonntag vor Ostern. Mit ihm beginnt die Heilige oder Große Woche. An diesem Sonntag wird des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht, als er auf einem Esel in die Stadt ritt und ihm mit Palmwedeln gehuldigt wurde.
____ Der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus. An diesem Tag gedenken die Christen der Kreuzigung Jesu Christi.
____ Die Bezeichnung der Trauerwoche vor Ostern, der letzten Woche der Fastenzeit.
____ An diesem Tag feiern die Christen die Auferstehung Jesu Christi vom Tod.
____ Der letzte Tag der Karwoche. Es ist der Tag, an dem die Kirche der Grabesruhe Christi gedenkt. Er markiert das Ende der 40-tägigen Fastenzeit.

Die Nacht nach Karsamstag zum Ostersonntag, die „Nacht der Nächte“: eine Nacht der Wache zum Gedenken der Auferstehung Jesu Christi von den Toten und damit die Nacht des Durchgangs aus dem Tod ins Leben.

3. Lesen Sie den vorliegenden Text kursorisch und entscheiden Sie, welche Behauptung von den aufgezählten Antworten der Wahrheit entspricht. Kreuzen Sie die richtige Lösung/en an.

Karfreitag
Was war die Aufgabe der Rätschbuben am Karfreitag?
A) Den ganzen Tag in der Kirche zu singen und zu rätschen.
B) Morgens haben sie immer gerufen: „Leute, steht auf, es ist schon Fetenzeit“!
C) An diesem Tag haben viele Leute gar nichts gegessen.
D) Die Rätschbuben waren den ganzen Tag auf den Beinen.

Karsamstag
Wie ist der Karsamstag abgelaufen?
A) Die Rätschbuben haben Eier gemalt und sie zu den Leuten gebracht.
B) Sie haben Gedichte vorgelesen.
C) Für das Ministrieren haben alle Rätschbuben Eier bekommen.
D) Die Buben wollten keine Sommersprossen haben, deshalb haben sie sich das Gesicht zweimal am Tag gewaschen.

Die Auferstehungsfeier
Wie wurde die Auferstehung von Christi gefeiert?
A) Viele konnten an der Feier in der Kirche wegen Platzmangel nicht teilnehmen.
B) Der auferstandene Christus hat den Kirchenkurator getragen.
C) Die Musikanten folgten den Kindern und Männern bei der Prozession.
D) Die Glocken läuteten, bis die Auferstehung zu Ende war.

Die Osternacht
A) Die Burschen haben sich in den Häusern der Mädchen versteckt.
B) Die Anfänger wurden von den Älteren geleitet, so gingen sie zu den Häusern der Mädchen.
C) Am Kalvarienberg wurde die Beleuchtung schon ganz früh angezündet.
D) Um zum Haus der Mädchen zu kommen, musste erst der Wächter abgelenkt werden.

4. Fassen Sie zusammen, wie sich zu Ostern die christlichen Traditionen mit alten heidnischen, völkischen Bräuchen mischen.